Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zur Strafverfolgung des Satirikers Jan Böhmermann: Enttäuschung über Einknicken der CDU/CSU & SPD – Bundesregierung

18. April 2016 at 09:33

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Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der Angelegenheit Jan Böhmermann hat ver.di eine Stellungnahme veröffentlicht, die alle Einzelgewerkschaften sowie der DGB solidarisch mittragen sollten.

Falsches Signal für Medien- und Kunstfreiheit

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält die Entscheidung der Bundesregierung für fatal, dem Ersuchen der türkischen Regierung nach Strafverfolgung des Satirikers Jan Böhmermann nachzugeben.
„Wir sind tief enttäuscht, dass die CDU/CSU und SPD – Bundesregierung unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel eingeknickt ist.

Diese Form der außenpolitischen Rücksichtnahme ist ein absolut falsches Signal.
Satire-, Kunst- und Medienfreiheit dürfen nicht verhandelbar sein“,
sagte der stellvertretende ver.di-Vorsitzende Frank Werneke, der auch Mitglied im ZDF-Fernsehrat ist. ver.di ist die größte Gewerkschaft für Kultur- und Medienschaffende in Deutschland.

Bitte weiterlesen unter:

Link:  https://www.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++e0e8b636-0304-11e6-bbda-5254008a33df

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