Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die sofortige und unumkehrbare Stilllegung aller Atomanlagen!

Die Transporte plutoniumhaltiger Mischoxid-Brennelemente (MOX) vom britischen Sellafield über den Nordenhamer Hafenbetrieb der Rhenus Midgard, in das niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde sind unverantwortlich.

„Wenn es in Niedersachsen um Atomkraft geht, spielen Sicherheit und der Schutz von Mensch und Umwelt keine Rolle mehr. Die Verantwortlichen halten es offenbar nicht einmal für notwendig, den Landrat Michael Höbrink des Landkreises Wesermarsch zu informieren!“

Trotz alledem: „Gut gelaufen, aber noch verbesserungsfähig“, so beurteilten Werner Groß, Hans-Otto Meyer-Ott, Astrid Ammermann, Dietmar Lange und ich, für die Aktiven des Arbeitskreis Wesermarsch  die Aktionen anlässlich des MOX-Brennelemente – Transportes über den Nordenhamer Hafenbetrieb der Rhenus Midgard am 23. September 2012. Auch für den im November 2012 erwarteten zweiten Transport kündigten wir wieder Demonstrationen an.

Der Arbeitskreis der AtomkraftgegnerInnen habe so meine Auffassung, den Empfang der „Atlantic Osprey“ am Sonntag, den 23. September 2012 im Rahmen der Möglichkeiten gut vorbereitet. In der Nacht zum Sonntag sind 25 Aktivisten vor Ort gewesen., bei der Kundgebung haben die Arbeitskreis-Mitglieder 100 TeilnehmerInnen gezählt. Die Zusammenarbeit mit Greenpeace und AtomkraftgegnerInnen aus Grohnde habe gut geklappt.

Die Tatsache, dass die Zahl der ZuschauerInnen höher als war als die der Demonstranten, bewerte ich positiv. Dies ist ein konkretes Zeichen,

dass die Anliegen der AtomkraftgegnerInnen bei der Bevölkerung auf Sympathie gestoßen sind.

Kritisieren muß ich die Polizei. Die erkennungsdienstliche Behandlung derjenigen, die die Straße Am Deich nutzen, sei übertrieben gewesen.

Der Arbeitskreis denkt nun darüber nach, wie er bei den geplanten Protesten bei Ankunft des zweiten MOX-Brennelemente – Transports die Abläufe nch optimieren kann. Dann soll es auch einen „Sitzprotest“ geben. Außerdem wollen wir uns als Organisatoren darum kümmern, dass Toiletten, Verpflegung und Musik verbessert werden. Die Aktivisten wollen über dies in Schichten antreten.

„Ablegungsmanöver

Die schwarz-gelbe Landesregierung und der CDU-Landtagsabgeordnete Björn Thümler aus Berne, kommen bei den Atomkraftgegnern nicht gut weg. Die Mitglieder des Arbeitskreis Wesermarsch sind überzeugt davon, dass die derzeitigen Anschuldigungen gegen den Landrat Michael Höbrink, er habe Geheimnisse verraten und falsch informiert, Teil eines „Ablenkungsmanövers“ sind.

So wolle vermieden werden, Fragen zur Sicherheit des MOX-Brennelemente – Transports und des dafür benutzten Schiffes zu beantworten. An der „Atlantic Osprey“, so Hans-Otto Meyer-Ott, seien im Jahr 2006 so schwere Mängel festgestellt worden, dass das Schiff Frankreich nicht mehr habe anlaufen dürfen.

Das Land Niedersachsen habe die Vorwürfe aber nie untersucht. Auch die Frage, ob aus Sellafield schadhafte Brennstäbe kämen, sei nie geklärt worden.

„Schünemann und Thümler sind ein Sicherheitsrisiko“, schließt Hans-Otto Meyer-Ott aus Brake daraus.

(Teile meines Berichtes entnahm ich der Berichterstattung eines Pressegespräches mit der Kreiszeitung Wesermarsch, Redakteurin Ellen Reim, der Nordwest-Zeitung, Redakteuer Jens Milde und dem Arbeitskreis Wesermarsch, vom Donnerstag, den 04. Oktober 2012, in der Gaststätte „Bauernstube“ am Friedeburg-Kreisel)

Für Rückfragen stehe ich unter Telefon: 04731 / 88542 (mit AB) zur Verfügung.

   

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