Keine Brennstäbe für belgische AKW! – Demo in Lingen am 31. Januar 2016 –

22. Januar 2016 at 20:19

Liebe Freundinnen und Freunde,

485839_475171932504576_1383853371_naus Lingen (Ems) werden Atomkraftwerke aus aller Welt mit Brennstäben versorgt – so auch der belgische Pannenreaktor Doel. AtomkraftgegnerInnen fordern seit Jahren die sofortige Stilllegung der in Niedersachsen ansässigen und von AREVA betriebenen Brennelemente-Fabrik.

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Ein breites Bündnis von Anti-Atom-Initiativen ruft für Sonntag, den 31. Januar 2016 zur Demonstration in Lingen auf und fordert von den deutschen Politikerinnen und Politikern:

  • Stärkerer Einsatz für die sofortige Stilllegung der AKW in Tihange und Doel. Auch der Druck auf die belgische   Regierung  muss  erhöht werden.
  • Sofortiger Stopp der Lieferungen von Lingen nach Doel / Aufhebung der Exportgenehmigungen
  • Einzug der Betriebsgenehmigung der ANF Brennelementefabrik
  • Einzug der Betriebsgenehmigung aller AKW in Deutschland

Treffpunkt ist der Bahnhof Lingen, los geht es um 14.00 Uhr. Geplant sind verschiedene Redebeiträge, u.a. wird der belgische Anti-Atom-Aktivist Marc Alexander erwartet. Für die musikalische Begleitung sorgt Klaus der Geiger.

Anti-Atom-Bonn organisiert zur Anfahrt einen Bus, der Station in Bonn, Köln und Düsseldorf macht. Nähere Informationen zum Ablauf der Demo findet Ihr hier:
http://www.antiatombonn.de/index.php/aktionen-mainmenu-16/aktionen-2015/710-demo-lingen

Kommt zahlreich und bringt Eure Anti-Atom-Fahnen mit!

Herzliche Grüße
Helge Bauer
und das ganze .ausgestrahlt-Team
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https://www.ausgestrahlt.de

info@ausgestrahlt.de

Gemeinsam gegen Atomenergie!

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Kernkraftwerk Unterweser (KKU): Kernkraftwerk-Rückbau in der Kritik – Erörterungstermin am 23. Februar 2016 in der Markthalle Rodenkirchen

21. Januar 2016 at 08:18
Copyright aus Nordwest-Zeitung vom 20. Januar 2016
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Einwendungen
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Kernkraftwerk-Rückbau in der Kritik
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Erörterungstermin ab 23. Februar 2016 in der Markthalle Rodenkirchen
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Vorsitz übernimmt beim Erörterungstermin der Leiter der Abteilung Atomaufsicht und Strahlenschutz im Umweltministerium, Dr. Gerhard Feige.
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von Henning Bielefeld, Redaktion Nordenham
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Kleinensiel / Rodenkirchen Das niedersächsische Umweltministerium hat den Erörterungstermin für den Rückbau des Kernkraftwerks Unterweser (KKU) festgelegt: Er beginnt am Dienstag, 23. Februar, um 9.30 Uhr. Treffpunkt ist die Markthalle Rodenkirchen, Am Markt 7; Einlass ist ab 8.30 Uhr.

Weil niemand ernsthaft erwartet, dass die Einwendungen zu Stilllegung und Rückbau des Kraftwerks in Kleinensiel (Kreis Wesermarsch) und Bau eines Zwischenlagers für schwach- und mittelradioaktive Stoffe an einem Tag abgearbeitet werden können, wird der Termin fortgesetzt. Dafür sind die nächsten Werktage vorgesehen.

Eine Tagesordnung für die Veranstaltung gibt es noch nicht; sie soll eine Woche vor dem Termin auf der Homepage des Ministeriums veröffentlicht werden. Derzeit ist auch unklar, ob Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) ein Grußwort spricht.

Die Veranstaltung ist nichtöffentlich, zugelassen sind die Einwender. Wie das Umweltministerium auf Anfrage der NWZ  mitteilte, sind 26 Einwendungen eingegangen, darunter mehrere Sammeleinwendungen mit Hunderten von Unterschriften.

Den Vorsitz übernimmt beim Erörterungstermin der Leiter der Abteilung Atomaufsicht und Strahlenschutz im Umweltministerium, Dr. Gerhard Feige. Er bringt Fachleute aus seiner Abteilung und Juristen aus (mehr …)