Gregor Gysi sieht keine politische Wechselstimmung in Deutschland

10. August 2015 at 10:53

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, sieht derzeit keine politische Wechselstimmung in Deutschland und damit keine Chance für Rot-Rot-Grün. «Eine Regierungskoalition auf Bundesebene kommt doch nicht bloß, weil sich das zwei Parteien wünschen, wie sie es ja nicht mal tun», sagte er am Sonntagabend dem 09. August 2015,  im ZDF-«Sommerinterview». «Aber selbst wenn. Da brauchen Sie eine gesellschaftliche Atmosphäre, die nicht nur einen Personal- sondern auch einen Politikwechsel will.» Und diese gebe es im Augenblick nicht.

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Nachdem Gregor Gysi seinen Rückzug aus der Politik angekündigt hat, erwartet Thomas Walde den Chef der Linksfraktion an einem symbolträchtigen Ort. Im Brecht-Weigel-Haus in der Märkischen Schweiz hatte Gregor Gysi 1999 sein erstes „ZDF-Sommerinterview“ gegeben. Nun schließt sich der Kreis. Ein Gespräch über linke Politik, die Zukunft der Partei DIE LINKE.  und die Kunst des Aufhörens.

Dr. Gregor Gysi im ZDF-Sommerinterview am 09. August 2015

Quelle:   Gregor Gysi im ZDF-Sommerinterview am Sonntagabend dem 09. August 2015

Weitere interessante Interviews mit Dr. Gregor Gysi, MdB,

Veröffentlicht am 11. August 2014

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dr. Gregor Gysi kritisert im Sommerinterview des Bericht aus Berlin die Wirtschaftssanktionen gegen Russland. „Angela Merkel macht den Fehler, Obama einfach zuzustimmen“, so Gregor Gysi. Weiter fordert er generelle Verbote von deutschen Waffenlieferungen.

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DIE LINKE.: Kein Automatismus zu Rot-Rot-Grün

7. Dezember 2014 at 15:16

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Copyright: neues-deutschland – 07. Dezember 2014

Riexinger: Nichts voreilig schließt ausschließen / Kipping: Union verliert ihr Abo auf die Macht / Wagenknecht: SPD muss sich erst ändern / Bartsch: Mitte-Links-Bündnis im Bund nicht ohne wirklichen Politikwechsel

 

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Foto: dpa/Bernd Wüstneck

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Berlin. Nach dem Start der rot-rot-grünen Regierung in Thüringen wird in der Linken weiter über die bundespolitische Signalwirkung diskutiert. Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger, sagte dem »Tagesspiegel am Sonntag«, niemand solle DSCN6082»voreilig etwas ausschließen. Aber es gibt keinen Automatismus«. Eine Strahlkraft von Rot-Rot-Grün komme über den Erfolg, »daran müssten jetzt alle miteinander arbeiten«. Zuvor hatte bereits Linksfraktionvize Sahra Wagenknecht erklärt, bundespolitisch sei eine Kooperation erst dann denkbar, »wenn die SPD auch hier ihren Kurs ändert«.

Die Linkspartei hatte am Wochenende ihren ersten Ministerpräsidenten gefeiert – im thüringischen Elgersburg. Dort wurde auf die Wahl von Bodo Ramelow angestoßen. Bei einem Treffen des Geschäftsführenden Parteivorstandes mit den Landes- und Fraktionsvorsitzenden der Partei DIE LINKE. standen aber vor allem die politischen Schwerpunkte der Partei und die Herausforderungen im kommenden Jahr auf der Tagesordnung.

Katja Kipping: Rot-Rot-Grün macht alle kommenden Wahlen spannender. Die Union verliert ihr Abo auf die Macht

46154_492548340787570_319679135_nDie Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, hatte zuvor schon die Wahl von Ramelow als »Meilenstein« bezeichnet. »Rot-Rot-Grün macht alle kommenden Wahlen (mehr …)