Vattenfall will Pannenmeiler Krümmel stilllegen – Krümmel gehörte aufgrund von mehreren Störfällen zu den umstrittensten Atomkraftwerken Deutschlands.

26. August 2015 at 08:35

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Copyright aus neues-deutschland.de / 26. August 2015 / Wirtschaft/Soziales / Seite 16
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Vattenfall will AKW Krümmel stilllegen

Kieler Landesregierung begrüßt Entscheidung

Kiel. Vattenfall will das derzeit nicht produzierende Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg endgültig Pannenmeiler vor dem Abriss - Kreiszeitung Wesermarsch vom 26. August 2015 - Seite 1 von 2 Seitenstilllegen und komplett abbauen. Ein entsprechender Antrag sei am Montag der Atomaufsicht Schleswig-Holstein übergeben worden, teilte der Energiekonzern am Dienstag mit. Es wird damit gerechnet, dass dies etwa 15 bis 20 Jahre dauern wird. Als nächstes muss das Unternehmen einen Sicherheitsbericht vorlegen, der den Rückbauprozess beschreibt.

Krümmel gehörte aufgrund von mehreren Störfällen zu den umstrittensten Atomkraftwerken Deutschlands. Schon vor dem Verlust der Betriebserlaubnis 2011 produzierte der Meiler jahrelang nahezu durchgehend keinen Strom mehr. Zusammen mit den sieben ältesten deutschen AKW wurde er beim Atomausstieg dann als erstes für eine dauerhafte Abschaltung vorgesehen.

Thomas Bartsch: „Endlich erfolgt die Forderung der AKW-Bewegung zur unumkehrbare Stilllegung diees Pannenmeilers.“

Pannenmeiler vor dem Abriss - Kreiszeitung Wesermarsch vom 26. August 2015 - Seite 2 von 2 SeitenSchleswig-Holsteins Umweltminister Robert Habeck (Grüne) begrüßte den Antrag als Beweis für dessen endgültige Abkehr von der Nutzung der Atomenergie. »Damit ist auch klar, dass Vattenfall nicht heimlich doch auf einen Wiedereinstieg in die Atomkraft in Deutschland hofft«, erklärt er.

Krümmel gehört je zur Hälfte Vattenfall und dem deutschen Energieriesen E.on, Vattenfall verantwortet als Betreiber aber die Abläufe. Das Unternehmen kündigte an, die Öffentlichkeit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus in (mehr …)

Herbert Behrens, MdB, fordert klare Ansage zu E-Scootern

16. März 2015 at 00:57

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Behrens fordert klare Ansage zu E-Scootern

Lutz Rode 14.03.2015 1 Kommentar

Der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens verlangt nach einer „klaren Ansage“ durch den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN). Welche Busunternehmen im Verbundgebiet gegenwärtig E-Scooter befördern und welche nicht, darüber müsse der VBN einheitlich und verbindlich informieren, fordert der Politiker aus Osterholz-Scharmbeck. Er befürchtet, dass Fahrgäste mit E-Scootern sonst auf halber Strecke stecken bleiben könnten. „Es darf keine abgebrochenen Reiseketten geben“, fordert Behrens.

KVB verbietet E Scooter © HENNING KAISER, dpa

Sogenannte E-Scooter in Bussen und Bahnen sorgen in den vergangenen Wochen für Diskussionen. Viele Verkehrsbetriebe verweigern die Mitnahme, weil die Fahrzeuge während der Fahrt umkippen und damit Fahrgäste gefährden können. (HENNING KAISER, dpa)
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Der Linken-Politiker bezieht sich auf den offenen Brief, den der VBN Ende Februar verfasst hat. Darin kündigt der Verbund an, über das Verbot von E-Scootern in Bussen und Bahnen entscheiden zu wollen, sobald das Ergebnis eines zweiten Gutachtens vorliegt. Ende März soll das passieren. Zugleich ist in dem Schreiben auch von Übergangsregelungen die Rede, die gegebenenfalls von den Unternehmen vor Ort getroffen werden. Genau das macht die Sache aus Sicht von Behrens so schwierig: „Wir haben eine völlig unklare Situation“, bemängelt er.

So kompliziert ist die Lage aus Sicht des VBN aber gar nicht, wie Sprecher Eckhard (mehr …)