IG Metall wählt neue Vorsitzende – Bernd Riexinger gratuliert Jörg Hofmann und Christiane Benner herzlich

20. Oktober 2015 at 15:35

20. Oktober 2015

index_Bernd_Riexinger_Liebe Kolleginnen und Kollegen!

“Ich gratuliere Jörg Hofmann und Christiane Benner herzlich zu ihrer Wahl als Erster bzw. Zweite Vorsitzende der IG Metall und wünsche ihnen alles Gute und viel Erfolg bei der Führung von Deutschlands größter Einzelgewerkschaft. Mit Christiane Benner ist zum ersten Mal in der Geschichte der IG Metall eine Frau auf diesen Posten gewählt worden, das begrüße ich ausdrücklich”, erklärt Bernd Riexinger, Vorsitzender der Partei DIE LINKE..

Bernd Riexinger weiter: Die IG Metall steht vor großen Herausforderungen, wie dem Kampf gegen die Deregulierung der Arbeitsverhältnisse durch Werkverträge und Leiharbeit. DIE LINKE. unterstützt die IG Metall auch weiterhin bei ihrem Kampf für gute Arbeitsbedingungen.

Gemeinsam muss es uns gelingen, die politischen Rahmenbedingungen zugunsten der Beschäftigten und Gewerkschaften zu verändern.

Ich wünsche dem scheidenden Ersten Vorsitzenden Detlef Wetzel alles Gute. In der Ära Wetzel hat die IG Metall zu einem offensiven Umgang mit prekären Arbeitsverhältnissen gefunden, das ist eine gute Vorlage für seine Nachfolger, diesem Weg weiter zu folgen.

Informationsgrundlage:

Quelle: http://www.die-linke.de/nc/presse/presseerklaerungen/detail/artikel/ig-metall-waehlt-neue-vorsitzende/

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Sahra Wagenknecht: Leiharbeit gehört verboten

9. Oktober 2015 at 09:29

Copyright aus Beschäftigung: Leiharbeit gehört verboten | Gastwirtschaft –

Frankfurter Rundschau vom 02. Oktober 2015

Beschäftigung: Leiharbeit gehört verboten

 Von 

Zeitarbeitsfirmen profitieren vom Lohndumping der Unternehmen.  Foto: imago
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DIE LINKE - Herbstempfang Hannover - 14-09-2012 024_resizedUnbefristete Beschäftigungsverhältnisse sind ein Beitrag für eine echte Willkommenskultur. Wer die Flüchtlingskrise nutzt, um Arbeitsstandards zu senken, spielt den Rechten in die Hände. Die Gastwirtschaft.

Unsichere Beschäftigung nimmt zu. Fast jeder zweite neue Arbeitsvertrag ist inzwischen befristet. Vor allem immer mehr junge Menschen müssen sich von einem Arbeits- oder Werkvertrag zum nächsten hangeln oder werden von einem Betrieb zum nächsten verliehen. Die Gründung einer Familie, ja selbst die Planung eines Urlaubs wird unter solchen Bedingungen immer schwieriger. Befristet Beschäftigte haben keinen Kündigungsschutz und sind leichter erpressbar. Gegen unbezahlte Überstunden oder andere Zumutungen können sie sich nur schlecht wehren – vom selbstbewussten Eintreten für eigene Interessen ganz zu schweigen.

Doch wer für seine Interessen nicht kämpft, wird in der Regel mit schlechteren Löhnen und Arbeitsbedingungen abgespeist. Das Ergebnis ist ein Teufelskreis, der zu einer wachsenden Spaltung der Belegschaften führt und es den Unternehmen erleichtert, Beschäftigte gegeneinander auszuspielen.

Befristete Beschäftigung spaltet Belegschaft

Nicht immer, aber meistens ist unsichere Beschäftigung auch schlecht bezahlt. Oft wird sie dazu missbraucht, um Verschlechterungen auch bei den anderen Beschäftigten durchzusetzen. Manche Unternehmen erhöhen gezielt vor Tarifauseinandersetzungen den Anteil

Oskar Lafontaine zur neuen Biografie über Gerhard Schröder – “Schröder gehörte gern zu den oberen Zehntausend”

22. September 2015 at 07:59

Oskar_Lafontaine_19-08-2011 054_resizedDie SPD hat eine Politik zum größten Sozialabbau nach dem Zweiten Weltkrieg praktiziert.

Gerhard Schröder ist für Oskar Lafontaine eine Marionette der deutschen Wirtschaft. In einem Gespräch auf Deutschlandradio Kultur über eine neue Biografie, die das Leben des Altkanzlers beschreibt, sagte Lafontaine, die Agenda 2010 sei nicht auf Schröders “eigenem Mist gewachsen” und auch nicht aus der SPD gekommen, sondern das Programm der Arbeitgeberverbände BDI und BDA gewesen. Diese Politik habe dann zum größten Sozialabbau nach dem Zweiten Weltkrieg geführt.

Niedriglohn-Sektor, Werkverträge, Leiharbeit, prekäre Arbeits- und Lebensverhältnisse usw…

Oskar_Lafontaine_19-08-2011 069_resizedOskar Lafontaine im Deutschlandradio Kultur zur neuen Biografie über Gerhard Schröder: “Das ist auch die Schwäche Schröders, dass er als Aufsteiger gerne zu denen gehört hat, die die oberen Zehntausend waren, also das Land, wenn man so will, mehr oder weniger auch regiert haben. Und das ist sicherlich auch, wenn man so will, der große Fehler seiner Kanzlerschaft…. Es wäre nahe liegend, auf die Frage zu kommen: Wer hat eigentlich diese Agenda 2010 wirklich programmatisch entwickelt, wo kommt sie her? Denn es hätte ja jedem Zeithistoriker auffallen müssen, das kommt nicht aus der SPD. Die SPD-Programmatik war ja niemals Sozialabbau oder größter Sozialabbau, mit der Vorgabe, dass dann eben viele Arbeitsplätze entstehen, und welche Arbeitsplätze entstanden sind, das

Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst!

8. Mai 2015 at 11:08

8. Mai 2015

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.DSCN6082DSCN7510Wir laden Alle ein, gemeinsam Druck zu machen für das, was in einem reichen Land selbstverständlich sein sollte:

  1. Befristung und Leiharbeit stoppen. Viele, vor allem junge Menschen hangeln sich von einem befristeten Job zum nächsten oder finden nur in Leiharbeit (Beispiel: 600 LeiharbeiterInnen bei der Premium AEROTEC GmbH – Werk Nordenham) eine Beschäftigung. LINKE sprechen über Leiharbeit - Kreiszeitung Wesermarsch vom 23. April 2015Wir wollen gute Arbeitsverhältnisse, mit denen alle ihre Zukunft planen können.
  2.  Existenzsichernde Mindestsicherung ohne Sanktionen statt Hartz IV. Es muss Schluss sein damit, dass Erwerbslose durch Sanktionen gegängelt und in schlechte Jobs (u. a. Gebäudereinigung)  gedrängt werden. Wir wollen eine soziale Mindestsicherung für Erwerbslose und ihre Familien.
  3. Arbeit umverteilen statt Dauerstress und Existenzangst. Viele Menschen arbeiten in unfreiwilliger Teilzeit (Kitas bzw. HELIOS Klinik Wesermarsch) oder Minijobs (Nordsee-Center in Nordenham sowie bei Famila in Brake), während andere unter Überstunden und Dauerstress leiden. Wir wollen diese Arbeit umverteilen und mehr Zeit für Familie und Freizeit.
  4. Wohnung und Energie bezahlbar machen. Wir wollen die Verdrängung durch steigende Mieten, Sanierungskosten und Energiepreise (ca. 600 offizielle Stromsperrungen durch die EWE im Landkreis Wesermarsch)  stoppen. Eine bezahlbare Wohnung muss auch in den Großstädten drin sein.
  5. Mehr Personal für Bildung, Pflege und Gesundheit. Eine gute öffentliche Daseinsvorsorge für Kinder, Kranke und Pflegebedürftige hilft nicht nur den