Herbert Behrens, MdB, fordert klare Ansage zu E-Scootern

16. März 2015 at 00:57

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Copyright aus Osterholzer Kreisblatt vom 14. März 2015

Behrens fordert klare Ansage zu E-Scootern

Lutz Rode 14.03.2015 1 Kommentar

Der Bundestagsabgeordnete Herbert Behrens verlangt nach einer „klaren Ansage“ durch den Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN). Welche Busunternehmen im Verbundgebiet gegenwärtig E-Scooter befördern und welche nicht, darüber müsse der VBN einheitlich und verbindlich informieren, fordert der Politiker aus Osterholz-Scharmbeck. Er befürchtet, dass Fahrgäste mit E-Scootern sonst auf halber Strecke stecken bleiben könnten. „Es darf keine abgebrochenen Reiseketten geben“, fordert Behrens.

KVB verbietet E Scooter © HENNING KAISER, dpa

Sogenannte E-Scooter in Bussen und Bahnen sorgen in den vergangenen Wochen für Diskussionen. Viele Verkehrsbetriebe verweigern die Mitnahme, weil die Fahrzeuge während der Fahrt umkippen und damit Fahrgäste gefährden können. (HENNING KAISER, dpa)
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Der Linken-Politiker bezieht sich auf den offenen Brief, den der VBN Ende Februar verfasst hat. Darin kündigt der Verbund an, über das Verbot von E-Scootern in Bussen und Bahnen entscheiden zu wollen, sobald das Ergebnis eines zweiten Gutachtens vorliegt. Ende März soll das passieren. Zugleich ist in dem Schreiben auch von Übergangsregelungen die Rede, die gegebenenfalls von den Unternehmen vor Ort getroffen werden. Genau das macht die Sache aus Sicht von Behrens so schwierig: „Wir haben eine völlig unklare Situation“, bemängelt er.

So kompliziert ist die Lage aus Sicht des VBN aber gar nicht, wie Sprecher Eckhard (mehr …)