ZDF-Morgenmagazin: Dietmar Bartsch, MdB, zu Griechenland

24. Juni 2015 at 07:48

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ZDF-Morgenmagazin: Griechenland

Publiziert am 22. Juni 2015 in TV&Videos

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zdf-morgenmagazin

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„Die griechische Regierung verhandelt mit dem Messer an der Kehle“, sagt Dietmar Bartsch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der LINKEN im Bundestag, im Gespräch mit Mitri Sirin im ZDF-Morgenmagazin. „In Griechenland gebe es ein humanitäre Katastrophe. Das Ziel müsse ein soziales Europa sein.“

Zum Video in der ZDF-Mediathek:

Quelle: www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/22Schmerzhafter-Prozess-Griechenland

Persönliche Website von Dr. Dietmar Bartsch | Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag:

Link: http://dietmar-bartsch.de/

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Deutschland ist bei der Ungleichheit fast Spitze

21. Mai 2015 at 21:47

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Copyright aus neues-deutschland.de / 22. Mai 2015 / Wirtschaft/Soziales / Seite 17

Deutschland ist bei der Ungleichheit fast Spitze

OECD warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Einkommens- und Vermögenskonzentrationen

Von Simon Poelchau
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Teuren Schampus? Gibt es nur für...

Teuren Schampus? Gibt es nur für die oberen zehn Prozent zum Frühstück.
Foto: dpa/Britta Pedersen
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In Deutschland besitzen die reichsten zehn Prozent nahezu 60 Prozent des gesamten Nettohaushaltsvermögens. Damit kommt Deutschland zusammen mit den Niederlanden auf Platz drei im Ranking der Industrieländer mit der größten Kluft zwischen Arm und Reich. Nur in den USA und Österreich ist die Vermögenskonzentration noch größer. Dies geht aus dem dritten Sozialbericht der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor, der am Donnerstag veröffentlicht wurde.

images_Reichtum_04«Wir haben einen Wendepunkt erreicht. Noch nie in der Geschichte der OECD war die Ungleichheit in unseren Ländern so hoch wie heute”, sagte OECD-Generalsekretär Angel Gurría, der den Bericht in Paris gemeinsam mit der EU-Kommissarin für Arbeit und Soziales, Marianne Thyssen, vorstellte. Die Folge: Zwischen 1990 und 2010 büßten die Industriestaaten rund 4,7 Prozent an Wirtschaftswachstum ein. Ungleiche Gesellschaften nützen nämlich ihre Potentiale weniger als gleichere. So fällt es etwa Menschen aus bildungsfernen Haushalten bei wachsender Ungleichheit zunehmend schwerer, eine gute Ausbildung zu bekommen.

Der Bericht ist alarmierend. Denn die OECD ist nicht gerade dafür bekannt, ein (mehr …)

Reiche Griechen feiern in London – Was sagt die Troika dazu?

19. März 2015 at 07:21

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Was sagt die Troika dazu?

Und wieviele Mittelfinger wurden da so gezeigt?

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images_Reichtum_03Reiche Griechen nutzen häufig ein Steuerschlupfloch in Großbritannien, um sich der Besteuerung in Griechenland zu entziehen. Das geht aus Recherchen des ARD-Berichtes von REPORT MAINZ.
swr.de
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Reiche, die ihren Wohnsitz nach London verlegen, können die Steuerpflicht in Griechenland umgehen. Sie müssen in Großbritannien nur das versteuern, was sie in Großbritannien verdienen oder was aus dem Ausland auf britische Konten fließt. Von der Besteuerung der Gewinne und Einkommen, die sie außerhalb des Vereinigten Königreichs erzielen, können sie sich mit einer Art Steuerpauschale freikaufen.

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Weitere Informationen zur „Initiative Umfairteilen – Reichtum besteuern“

Dieses Steuerschlupfloch ist nach Ansicht deutscher Kapitalmarktexperten geradezu eine Einladung zur Steuerhinterziehung. Robert Halver von der Baader-Bank, sagte gegenüber REPORT MAINZ: „Die Länder, die meinen, sie müssten Steuerschlupflöcher aufmachen, profitieren vom Elend Griechenlands.“ Denn Griechenland habe so praktisch keine Chance mehr an das Geld der griechischen Reichen zu kommen.

Der britische Vermögensverwalter Martin Graham, von der Oracle Capital Group bestätigt REPORT MAINZ gegenüber: „Von den Superreichen Griechen kommt immer mehr neues Geld aus Griechenland in den letzten 18 Monaten nach London.“

Stand: 17.3.2015, 10.22 Uhr

Griechenland: Neue Wahl, neue Chance

30. Dezember 2014 at 13:44

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Copyright aus neues-deutschland.de / 29. Dezember 2014
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Neue Wahl, neue Chance

Vorgezogene Parlamentswahl in Griechenland / SYRIZA sieht Sparpopoltik am Ende / Riexinger: Neuwahlen in Griechenland sind eine Chance

Nach dem Scheitern der Wahl eines neuen griechischen Staatspräsidenten kommt es am 25. Januar zu Neuwahlen. Das Linksbündnis Syriza kann sich Hoffnungen auf einen Sieg machen. Doch ohne einen Koalition läuft wohl nichts.
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Alexis Tsipras, Vorsitzender von...

Alexis Tsipras, Vorsitzender von SYRIZA
Foto: AFP/Andreas Solaro
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Update 16.15 Uhr: Der Internationale Währungsfonds (IWF) setzt seine Notkredite für Griechenland bis zur Bildung einer neuen Regierung aus. Die nächste Kredittranche könne erst ausgezahlt wenn, wenn nach der für Januar geplanten Neuwahl eine neue Regierung gebildet worden sei, teilte der IWF am Montag in Washington mit. Er reagierte damit auf die endgültig gescheiterte Wahl eines Staatschefs im griechischen Parlament, was die Auflösung der Volksvertretung und eine vorgezogene Parlamentswahl nach sich zieht.

Die Verhandlungen über die nächste Tranche an Notkrediten führt der IWF gemeinsam mit Vertretern der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Gespräche der Troika mit Athen würden erst wieder aufgenommen, »wenn eine neue Regierung steht«, sagte IWF-Sprecher Gerry Rice. Er fügte hinzu, Griechenland habe keinen »unmittelbaren« Finanzierungsbedarf.

Update 14.10 Uhr: Mit Blick auf die anstehenden Parlamentswahlen in Griechenland fordert die Brüsseler EU-Kommission weitere Reformanstrengungen von dem (mehr …)