Zurück ins 20. Jahrhundert? Das Frauenbild der AfD.

11. März 2016 at 00:18

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Der Weltfrauentag – 08. März – entstanden im Kampf für Gleichberechtigung und das Recht zu wählen. Die AfD spricht sich gegen Selbstbestimmung, Frauenquoten und den Mindestlohn aus. Wir haben mal vier Frauen gefragt – wie findet Ihr das? Bitte teilt das Video mit Euren Freundinnen und Freunden.

Quelle:  https://www.facebook.com/campact/videos/10153510419521365/

 

Der »übergriffige Fremde« – ein Mythos / Berliner Amadeu Antonio Stiftung gibt Broschüre gegen Vorurteile heraus.

28. Januar 2016 at 13:02
Copyright aus neues-deutschland.de vom 27. Januar 2016

Der »übergriffige Fremde« – ein Mythos / Berliner Amadeu Antonio Stiftung gibt Broschüre gegen Vorurteile heraus.

Die Berliner Amadeu Antonio Stiftung hat eine Broschüre zum Mythos des »übergriffigen Fremden« vorgestellt. Darin wird aufgezeigt, wie sexualisierte Gewalt instrumentalisiert wird, um Vorurteile und Hass zu verbreiten.

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Foto: dpa/Felix Kästle
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Berlin. Die Berliner Amadeu Antonio Stiftung hat am Mittwoch eine neue Handreichung zum Mythos vom »übergriffigen Fremden« vorgestellt. In dem zwölfseitigen Heft gehe es darum, wie sexualisierte Gewalt und die davon Betroffenen instrumentalisiert werden, um Vorurteile und Hass gegen Geflüchtete und Migranten zu verbreiten, teilte die Stiftung in Berlin mit. Gefördert wurde das Projekt vom Bundesfamilienministerium.

Die Handreichung biete Fakten über sexualisierte Gewalt und sexuellen Kindesmissbrauch sowie zu Verbreitung, Täterschaft und Situation der Betroffenen. Zudem gingen die Autoren der Frage nach, warum das Bild vom »übergriffigen Fremden« so häufig und leicht geglaubt und weiterverbreitet werde. Diese Vorwürfe seien in der Geschichte bereits vielfach taktisch eingesetzt worden, so im Mittelalter gegen Juden sowie gegen Sinti und Roma, zur Zeit des Kolonialismus gegen schwarze Menschen und heute gegen Flüchtlinge. Anhand von Fallgeschichten würden die Autoren Empfehlungen geben, wie sinnvoll und wirksam auf Gerüchte über sexualisierte Gewalt reagiert werden kann.

»Die perfide Argumentation und die Stereotypisierung (mehr …)

Zur Ermordung des bekannten chilenischen Liedermachers Victor Jara (16. September 1973)

13. September 2015 at 15:46

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images_Viktor_Jara_02Viktor Lidio Jara Martinez – genannt Viktor Jara  –  war ein bekannter chilenischer Sänger, Musiker und Theaterregisseur. Er wurde am  28. September 1932 in Lonquén bei Santiago de Chile  geboren.

Ehepartnerin: Joan Jara (verh. 1960–1973)

Er wurde am 12. September 1973 verhaftet und am 16. September 1973 mit mindestens 44 Schüssen von Soldaten des am 11. September 1973 putschenden fasschitischen Militär-Junta unter der Führung von Augusto Pinochet ermordet.

Aus dem Leben von Victor Jara Manifiesto

Venceremos (1970) – die Hymne »Venceremos« (»Wir werden siegen«)

Ermordet: 16. September 1973, Santiago de Chile, Chile

Beerdigt: Cementerio General de Chile, Recoleta, Chile, Chile

index_Viktor_Jara_01Neben Violetta Para  aus Chile und Violetta Para  aus Argentinien war Viktor Jara  einer der bekanntesten Vertreter des „nueva canción“, des neuen lateinamerikanischen Volksliedes. Er war Leiter der Kulturabteilung der Kommunistischen Partei Chiles, hatte durch Konzerte das „Linksbündnisses  Unidad Popular“ und die Präsidentschaftskandidatur von Salvador Allende  unterstützt. Seine Lieder handeln vom Alltagsleben der Bauern, Arbeiter, der Frauen und Kinder; sie berichten vom Widerstand des Volkes und der Studierenden. Seine Lieder singen von Liebe und Schmerz und bringen die Freuden der einfachen Menschen zum Ausdruck. Seine Lieder machten Mut, bewegten die Menschen zum selbst Tätigwerden, zum Kampf um das tägliche Brot und Milch für die Kinder.

images_Viktor_Jara_06Am 11. September 1973 senkte sich die Nacht des Faschismus (mehr …)

Karrierekiller Schwangerschaft – Studie: Kinder haben bei 80 Prozent der Frauen Auswirkungen auf Beruf

8. August 2015 at 11:23

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Copyright aus neues-deutschland.de / 08. August 2015 / Inland / Seite 1
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Karrierekiller Schwangerschaft

Studie: Kinder haben bei 80 Prozent der Frauen Auswirkungen auf Beruf

Eine Schwangerschaft zählt für Frauen noch immer zu den größten Karrierehindernissen. Einer Studie der Fachhochschule Frankfurt zufolge haben Kinder bei 80 Prozent der Frauen Auswirkungen auf die berufliche Laufbahn.
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Schwangerschaft

Karrierekiller Schwangerschaft
Foto: dpa/Maurizio Gambarini
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Frankfurt am Main. Eine Schwangerschaft zählt für Frauen noch immer zu den größten Karrierehindernissen. Einer Studie der Fachhochschule Frankfurt zufolge haben Kinder bei 80 Prozent der Frauen Auswirkungen auf die berufliche Laufbahn. 66 Prozent der befragten Arbeitnehmerinnen mussten nach der Rückkehr aus Mutterschutz oder Elternzeit eine Tätigkeit mit geringerem Einfluss, niedrigerer Bezahlung oder schlechteren Aufstiegschancen hinnehmen. 65 Prozent der Frauen fühlten sich nach der Rückkehr diskriminiert und in ihren beruflichen Fähigkeiten herabgesetzt, heißt es weiter.

»Gesellschaftspolitisch ist das ein fatales Signal«, erklärte Yvonne Ziegler, eine der Autorinnen der Untersuchung. »Beruflich engagierten Frauen wird vor Augen geführt, welche negativen Folgen eine Schwangerschaft für die eigene Karriere haben kann.« 70 Prozent der Frauen fürchteten schon vor der Auszeit eine berufliche Benachteiligung. Zwölf Prozent hatten Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes. 30 Prozent der beschäftigten Frauen konnten ihre alte Position nach der Schwangerschaft tatsächlich nicht wieder antreten, weil die Stelle gestrichen oder (mehr …)