Egon Bahr ist tot – SPD, Linkspartei und Grüne würdigen großen Sozialdemokraten und Ostpolitiker

20. August 2015 at 23:09

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Copyright aus neues-deutschland.de / 21. August 2015 / Inland / Seite 1
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Egon Bahr ist tot

SPD, Linkspartei und Grüne würdigen großen Sozialdemokraten und Ostpolitiker

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Berlin. Politiker der Parteien haben den im Alter von 93 Jahren verstorbenen SPD-Politiker Egon Bahr gewürdigt. Er habe den Tod des Sozialdemokraten »tief bestürzt« zur Kenntnis nehmen müssen, erklärte der Vorsitzende der SPD, Sigmar Gabriel. Er nannte Bahr einen »Architekten der deutschen Einheit, Friedenspolitiker und Europäer«. Linksfraktionschef Gregor Gysi sagte, Bahr sei »ein hochintelligenter, einfühlsamer und rhetorisch sehr begabter Politiker« gewesen. »Er leistete eine ungeheure Arbeit um Verträge zu erzielen, die zur Entspannung führten.« Der Grünen-Politiker Jürgen Trittin sagte, Bahrs Maxime sei es gewesen, »den Status quo zunächst anzuerkennen, um ihn dann sukzessive zu verändern«. Hardliner hätten den Ansatz als naiv kritisiert. »Doch die Geschichte hat Bahr rechtgegeben.« Trittin schlug zugleich eine Brücke ins Heute: »Gute Außenpolitik wartet nicht auf Wunder, sie ist ein Prozess mit vielen Schritten und Stationen.« Dies sei ein Vermächtnis, das heute an allen Krisenherden der Welt aktuell sei.

Egon Bahr, geboren am 18. März 1922, kam zu Zeiten des Mauerbaus vom Journalismus in die Politik. Er war Sprecher des Berliner Senats, später Staatssekretär im Kanzleramt, Minister und ab Mitte der 1970 Jahre auch Bundesgeschäftsführer der

Hiroshima am 06. August 1945 um 8.15 Uhr

12. August 2015 at 22:36

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08.15 Uhr – 6. August 1945 hat eine US-Atombombe Hiroshima in ein Inferno verwandelt. Rund 140.000 Menschen starben sofort oder in den folgenden Monaten.
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„Die erste Atombombe hat mehr zerstört als die Stadt ‪#‎Hiroshima‬.
Sie zertrümmerte auch unsere ererbten, veralteten politischen Gedanken.
Es muss eine Weltregierung geschaffen werden, welche die Konflikte zwischen Konflikte durch richterliche Entscheidung zu lösen imstande ist.
Diese Entscheidungen müssen auf eine klare Verfassung gegründet werden, welche von den Regierungen und Völker gebilligt ist, und welche allein über die Angriffswaffen zu verfügen hat.“

Albert Einstein

Link zum Film

Quelle:  Hiroshima am 06. August 1945 um 8.15 Uhr

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Informationen zu Hiroshima - Kreiszeitung Wesermarsch den 14. August 2015Copyright aus Neues Deutschland vom 15. August 2015
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Premier Abe: Japan hat sich entschuldigt

Tokio. Japan hat sich nach den Worten des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Shinzo Abe mehrfach für seine kriegerische Vergangenheit entschuldigt. »Japan hat wiederholt Gefühle der tiefen Reue und eine von Herzen kommende Entschuldigung für seine Taten während des Krieges zum Ausdruck gebracht«, sagte Abe in einer Erklärung zum 70. Jahrestages des Kriegsendes. Diese Position früherer Kabinette »wird unerschütterlich in die Zukunft hinein bleiben«. Seine Worte waren weltweit, insbesondere in Japans früheren Opferstaaten China und Südkorea, mit Spannung erwartet worden. Kritiker warnten im Vorfeld, eine Verwässerung früherer Entschuldigungen für Japans Aggressionen und Kolonialherrschaft würden die Spannungen mit den Nachbarn verschärfen. dpa/nd

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CDU/CSU und SPD-Bundesregierung verlangt Massenentlassungen in Griechenland

25. Juli 2015 at 16:27
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Berlin verlangt Massenentlassungen in Griechenland

Finanzstaatssekretär beruft sich auf Absprache der Euro-Regierungschefs / SYRIZA-Regierung beantragt neuen IWF-Kredit / Gespräche über ESM-Programm verzögern sich / Wagenknecht: Das sind keine Verhandlungen, das ist eine Farce

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Akropolis in Athen

Akropolis in Athen
Foto: dpa/Michael Kappeler
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Berlin. Die Bundesregierung fordert noch mehr Massenentlassungen in Griechenland. Wie der »Spiegel« unter Berufung auf die Antwort des Bundesfinanzministeriums berichtet[1], zählt der Parlamentarische Staatssekretär Jens Spahn von der CDU darin auf, welche Maßnahmen die SYRIZA-geführte Regierung »im Bereich der Arbeitsmärkte in Griechenland insbesondere« ergreifen müsse – dann sind ausdrücklich »Massenentlassungen nach dem mit den Institutionen vereinbarten Zeitplan und Ansatz« aufgeführt. Spahn beruft sich dabei auf die Absprache der Staats- und Regierungschefs der Eurostaaten.

Bereits die bisherigen Auflagen der Gläubiger, so genannte Memoranden, hatten zu einem erheblichen Anstieg der Erwerbslosigkeit geführt – und zu einer Verdoppelung der Zahl der Armen seit 2009. »Im Basisjahr 2005 galt in Griechenland als arm, wer pro Jahr weniger als 6.450 Euro einnahm. Gemessen an diesem Grenzwert ist die Armutsquote von Beginn der Troika-Intervention bis 2013 von 16,2 Prozent auf 40,0 Prozent gestiegen. Dabei gibt nicht nur mehr Arme, sondern die Armen sind auch ärmer geworden. So betrug ihr Durchschnittseinkommen 2008 noch 4.551 Euro pro Jahr, während

NDR-Umfrage: Niedersächsische Parteien sehen Politik bestätigt – DIE LINKE. bleibt bei 5 Prozent – Keine Mehrheit für Rot-Grün

4. Juli 2015 at 18:41

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Stand: 04.07.2015 12:20 Uhr – Lesezeit: ca.4 Min.

NDR-Umfrage: Parteien sehen Politik bestätigt

Würde Niedersachsen am Sonntag einen neuen Landtag wählen, dann käme es zu einem Gleichstand der beiden politischen Lager Rot-Grün und Schwarz-Gelb. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des NDR Regionalmagazins Hallo Niedersachsen. Die rot-grüne Regierung hätte keine Mehrheit mehr. Die CDU wäre weiterhin die stärkste Kraft mit 40 Prozent. Die SPD gibt einen Prozentpunkt ab und kommen jetzt auf 31 Prozent. Die Grünen kommen auf 14 Prozent (+1), die FDP auf 5 Prozent (+1 Prozentpunkt) und DIE LINKE. bleibt bei 5 Prozent. Die AfD liegt mit 2 Prozent deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Damit kommen sowohl SPD und Grüne als auch CDU und FDP auf je 45 Prozent. Alle derzeit im Land vertretenden Parteien sehen ihren Kurs durch die Umfrageergebnisse bestätigt.

Sonntagsfrage: Keine Mehrheit für Rot-Grün

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Großer Zufriedenheitszuwachs bei der Energiepolitik

Weitere Informationen
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Der aktuelle Niedersachsen-Trend
07:15 min

NiedersachsenTrend: Wie stehen die Parteien da?

03.07.2015 19:30 Uhr
Hallo Niedersachsen

Wie zufrieden sind die Niedersachsen mit ihrer Landesregierung? Thorsten Hapke fasst die Ergebnisse der Studie NiedersachsenTrend zusammen. (03.07.2015) Video (07:15 min)

Parteien sind mit Umfrageergebnis zufrieden

Auch wenn es im Augenblick nicht für die Fortsetzung der Regierung reicht: Insgesamt ist die Zufriedenheit mit der Landesregierung seit der