Offshore-Terminal Bremerhaven an der Weser im Bereich des Blexer Bogens

8. April 2013 at 17:10

.

An den

Senator für Umwelt, Bau

und Verkehr – Herrn Joachim Lohse

Ansgaritorstraße 2

28195  BREMEN

 

  • Betr.: Offshore-Terminal Bremerhaven an der Weser im Bereich des Blexer Bogens
  • hier: Bedenken und Anregungen

 

Zu dem geplanten Vorhaben teile ich Ihnen hierdurch meine Bedenken wie folgt mit:

Aus den Unterlagen zum Neubau des Offshore-Terminal Bremerhaven (OTB), konnte ich unter anderem aus erstellte Erläuterungsbericht der Dipl. Ing. Ulrich Kraus sowie der Dipl. Ing. Birte Kittelmann-Grüttner, Stand 2013 – Projektnummer / DOK – ID 421238 des Bremenports, folgendes entnehmen:

Der Erläuterungsbericht – siehe Link:

http://www.umwelt.bremen.de/sixcms/media.php/13/04%20Erl%E4uterungsbericht.pdf

Der Kartenausschnitt auf Seite 25 zeigt, die Weser wird auf weniger als die Hälfte verengt. Das bedeutet eine Verdoppelung der Strömungsgeschwindigkeit in dem Bereich. Welche Auswirkungen / Betroffenheit hat dies auf das Nordenhamer Stadtgebiet. Das Wasser zieht viele Menschen an, die gern am Meer Erholung suchen.

Steigende Betriebskosten der Weserfähre Blexen

Für die Stadt Nordenham wird eine Verdoppellung der Strömungsgeschwin-digkeit, zukünftig eine Betroffenheit haben, deren Ausmaß aus heutiger Sicht, sich nur als Spitze eines Eisberges zu Erkennen gibt. In deren Folge die Weserfähre Blexen gegen den Strom mehr Energie, sowie einen höheren  Wartungsaufwand (z. B. Beanspruchung der Lager/ Materialverschleiß) benötigt wird.

Daraus resultieren zukünftig höhere Betriebskosten, die dann auf die gesamte Nordenhamer Bevölkerung durch deutlich höhere Fahrpreise umgelegt werden.

Die Mitbürgerinnen und Mitbürger der Stadt Nordenham haben die Sorge, dass es im Zusam-menhang mit diesem Projekt zu erneut vermehrter Verschlickung im Bereich unseres Weserufers kommen wird. Dies betrifft besonders den Nordenhamer Strand sowie den Großensieler Hafen einschließlich Sportboothafen Großensiel.

Es ist durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Kosten der Beseitigung negativer Folgen der Planung dauerhaft vom Antragsteller und Betreiber übernommen werden.

Abschließend werde ich es mir ausdrücklich vorbehalten, im weiteren Verfahren zusätzliche Gesichtspunkte zuzufügen und zu ergänzen, sofern sich dies durch die Diskussionen im Rah-men des Erörterungstermins ergeben sollte. Ich werde alles tun, was die Wahrung der berechtigten Belange unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger erfordert und was zur Durchsetzung dieser Belange beitragen kann.

Mit freundlichen Grüßen

   Thomas Bartsch