DIE LINKE. Wesermarsch: Kommunal gestalten statt nur verwalten – Konsequent sozial. Für Frieden und Demokratie.

21. August 2015 at 10:20

Im Strom der Einkaufenden in der Nordenhamer Fußgängerzone und während des Wochenmarktes veranstaltete DIE LINKE. Wesermarsch einen Informationsstand.

20150814_114554Der Informationsstand zum Hiroshima-Tag 2015 veranstaltet.

Vor 70 Jahren: US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki

Am 6. August 1945 warf ein US-Bomber die erste Atombombe über Hiroshima ab. Eine riesige Explosions- und Hitzewelle verwandelte die Hafenstadt in eine lodernde Hölle. Ungefähr 80 Prozent der Stadt wurden sofort zerstört. Drei Tage später fiel eine zweite Bombe auf Nagasaki. Durch beide Bombenabwürfe wurden insgesamt 200 000 Menschen getötet und über 100 000 verwundet. Zu den Opfern gehörten auch viele Zwangsarbeiter aus Korea und China. In den Jahrzehnten danach und bis heute gab es unzählige Opfer infolge der Verstrahlungen. Zum Zeitpunkt dieser beispiellosen Kriegsverbrechen war die Kapitulation Japans ohnehin klar. Ziel der US-Führung war nicht die Beschleunigung der Kapitulation, sondern eine Demonstration ihrer Macht.

DIE LINKE. unterstützt die gemeinsame Erklärung des Bundesausschusses Friedensratschlag und der Kooperation für den Frieden gibt, die unter folgendem Link nachzulesen ist:

http://www.ag-friedensforschung.de/bewegung/baf1/hiroshima2015.html

„Hiroshima und Nagasaki mahnen: Unsere Zukunft atomwaffenfrei“

.

Arm trotz Arbeit – Gute Arbeit, gute Löhne

20150814_114724Auf dem Informationsstand wurde von Thomas Bartsch die Eckpunkte der Kampagne gegen prekäre Arbeit und prekäres Leben zur Verbesserung der Bedürfnisse der Menschen in Nordenham erläutert. Vor allem viele betroffene Mitbürgerinnen und Mitbürger berichteten aus ihrem Alltagsleben. Glaubt man der Regierung, ist Deutschland das Beschäftigungswunderland! Die Realität sieht jedoch ganz anders aus. Die Löhne der Beschäftigten liegen auf dem Niveau von vor 15 Jahren. Statt sichere tarifgebundene und sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze gibt es immer mehr unsichere, schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse. Die Regel sind befristete Verträge. Viele Menschen in Nordenham arbeiten in Leiharbeit, in Werkverträgen, in Minijobs. Der Einfluss der Gewerkschaften wird immer mehr zurückgedrängt und beschnitten. Arbeitssuchende bekommen das gnadenlose Zwangssystem Hartz IV zu spüren.

Thomas Bartsch: “Unsere Aufgabe muss sein, die prekären Arbeits- und Lebensverhältnisse der Menschen wieder zu verbessern und wieder gute Arbeit für gute Löhne zu schaffen.”

20150814_111314Sowohl die Forderung  nach einer besseren personellen und finanziellen Ausstattung der Schulen im Stadtgebiet, als auch das Bestreben von Thomas Bartsch nach einem kostenlosen, gesundheitlich ausgewogenen Schulessen an den Schulen in Trägerschaft des Kreises fanden große Zustimmung gerade bei jungen Familien, welche für Kitagebühren oft ein halbes Gehalt aufbringen müssen.

Besonders hohen Zuspruch fand der von der Partei DIE LINKE. eingeschlagene Anti-Kriegs-Kurs, gerade in Hinblick auf die aktuelle Krisensituation in der Ukraine.

Insgesamt gab es von der Kreisvorsitzenden Monika Zimmermann und dem Landesvorstandsmitglied Thomas Bartsch ein positives Resümee: „Wenn man sich die Resonanz an den Infoständen ansieht, sind wir dabei auch auf einem sehr guten Kurs! Wir wollen den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in der Industrie- und Arbeiterstadt Nordenham so die Möglichkeit bieten, uns und unsere Ziele kennen zu lernen, Fragen zu stellen und Missverständnisse auszuräumen!”

.

.

.